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Wie Du Deine Verkaufs-Peaks im E-Commerce langfristig entspannt angehen kannst

Versandintensive Zeiten wie Weihnachten, Halloween und Fasching sind echte Verkaufs-Peaks im E-Commerce Markt und kurbeln das Geschäft vieler Unternehmen an. Peaks, die bei einwandfreier Abwicklung einen signifikanten finanziellen Mehrwert für Dein Online-Business bieten. Ein Praxisbeispiel macht dies deutlich: So steigen die Verkaufszahlen des Descartes pixi Kunden Maskworld.com rund um den Halloween-Monat Oktober von 2.000 auf 10.000 Pakete am Tag. Peaks – ein wahres Verkaufswunder?!

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Pick-Pack-Ship
vom 07.02.2022

1. Analyse vorheriger Peaks

Essentiell für die Vorbereitung von versandintensiven Zeiten ist die Analyse bereits vergangener Peaks. Werte die Abverkaufszahlen nach Artikeln und Kategorien aus. Anhand dieser Zahlen kannst Du eine klare Prognose für die erforderlichen Bestandshöhen im nächsten Peak errechnen. Ausverkaufte Artikel oder lange Wartezeiten auf Seiten der Kunden kannst Du so bestmöglich abfangen. Du solltest zudem eruieren, bei welchen Lieferanten Du neue Ware mit welcher Versandzeit beziehen kannst. So kann auch aus einem „Spontan-Peak“ ein echter Umsatz-Treiber werden.

2. Zeit sparen – schnell sein

Eine Methode, um während des Peaks Zeit zu sparen, ist das so genannte Cross Docking: Hierbei verteilst Du die Artikel nach dem Wareneingang direkt auf bereits bestehende, offene Bestellungen und lagerst sie gar nicht erst ein. Somit gehen Bestellungen umgehend vom Wareneingang zum Versandtisch. Dieser Prozess lohnt sich insbesondere bei 1-Artikel-Bestellungen. Der Artikel wird angeliefert, das System checkt seinen Status und bei einer offenen Bestellung, wird der Artikel umgehend zum Versandplatz gebracht und versendet.

3. Optimale Nutzung der Lagerkapazitäten

Um die vorhandenen Kapazitäten im Lager optimal nutzen zu können, solltest Du eine Analyse des Lager-Layouts vornehmen: Wie kann die für den Peak benötigte Ware bestmöglich eingelagert werden? Logistiksysteme erkennen z. B. A-Artikel und weisen Dein Team an, diese möglichst in den ersten Regalreihen nach am Versandplatz einzulagern. Unter Umständen ist es zudem sinnvoll, bestimmte Artikel, z. B. C-Artikel oder sehr sperrige, große Waren, überhaupt nicht mehr selber einzulagern und zu verschicken, sondern direkt vom Lieferanten/Hersteller per Dropshipment.

4. Auswertung von Artikelanzahl und Zusammenstellung der Bestellungen

Moderne Lagerlogistiksysteme ermitteln anhand bestimmter Artikel-Merkmale die jeweils beste Einlagerungs- und Pickstrategie. Folgende Fragestellungen spielen dabei eine Rolle: Wie sind die Bestellungen zusammengesetzt? Gibt es Artikel, die häufig zusammengekauft werden? Und welche Eigenschaften weisen diese Artikel auf? Zunächst geht es hierbei um die Anzahl der Artikel pro Bestellung und im zweiten Schritt um Größe, Abmessungen und Gewicht der Waren. Jedoch spielen auch Attribute wie „zerbrechlich“, „sperrig“ oder „wertvoll“ eine Rolle. Hilfreich bei einer solchen Auswertung sind sogenannte Artikel-Tags, die den Artikeln im Warenwirtschafts-System gegeben werden. Sperrige Waren beispielsweise werden dank der Systemintelligenz zudem schon beim Einlagern sinnvollerweise nicht in den oberen Regalfächern verstaut.

5. Cut-off-Zeit

Wann holt welcher Logistikdienstleister meine Pakete ab? Dank intelligenter Logistik-Systeme solltest Du wissen, welche Bestellungen (begründet durch die Cut-off-Zeit des Versanddienstleisters) früher als andere Bestellungen gepickt und verpackt werden müssen. So können Bestellungen mit einer frühen Cut-off-Zeit priorisiert werden. Ein weiterer Tipp: Du kannst Deinen Kunden in Peak-Zeiten günstigere Versandkosten anbieten, wenn diese im Gegenzug die Ware weniger schnell erhalten wollen. Kunden, die auf einen schnellstmöglichen Versand bestehen, müssen hingegen höhere Gebühren zahlen.

6. Farben und Bilder sagen mehr als Barcodes

Dein Mitarbeiter steht vor dem Lagerregal „B“. Der zu pickende Artikel: Ein rosafarbener Elefant. Die zu suchende Nummer: B123567-Z. Nun gleiches Szenario, doch jetzt stehen dem Mitarbeiter noch die Information „blaues Fach“ und eine Visualisierung des Artikels zur Verfügung. Wie viel schneller wird der Mitarbeiter den Artikel finden? 2, 5, 10 Sekunden schneller? Die angenommene Zahl der gesparten Sekunden multipliziert mit den zu pickenden Bestellungen am Tag ergibt die Zeitersparnis, mit der Du rechnen kannst.

7. Motivation ist alles

Transparenz über das Tagesbestellvolumen ist nicht nur für Lagerleiter und die Geschäftsführung sinnvoll. Tipp: Der Bearbeitungsstatus des täglichen Pensums wird per Screen im Lager visualisiert. Dies kann auf jedes Deiner Teammitglieder sehr motivierend wirken.

8. Hard- und Software

Um Peaks flexibel abfangen zu können, ist es nützlich, zusätzliche Hardware kostengünstig anzuschaffen, damit auch saisonale Mitarbeiter problemlos arbeiten können. Die Einarbeitung dieser Aushilfskräfte muss in wenigen Minuten erfolgen können. Ein intuitives Logistiksystem, das für Deine neuen Mitarbeiter schnell erlernbar ist, ist hierbei das A & O!

9. Nach dem Umsatz-Peak ist vor dem Retouren-Peak

In der Regel werden Artikel, teils sogar bereits während des Peaks, wieder retourniert. Ein schnelles Wiedereinlagern der retournierten Artikel ist insbesondere in Peak-Zeiten für einen Warenwiederverkauf es­sen­zi­ell. Im besten Fall lässt sich das Wissen um die Anzahl der retournierten Artikel bereits zur Vorbereitung des Peaks nutzen: Aus einer Kalkulation zwischen Wiederverkaufsrate und Retourenquote kannst Du im Vorfeld Bestände ermitteln, die Du ohne Neuerwerb, nur durch Retouren wieder verfügbar machen kannst.

Gedanken tanken die nächsten Schritte:

  1. Mach Dir Gedanken: Welche Peaks habe ich das Jahr über?
  2. Welche Herausforderungen habe ich in diesen versandintensiven Phasen?
  3. Welche Abläufe könnten dabei optimiert werden?
  4. Schau‘ Dich nach einer geeigneten, skalierbaren Logistik-Lösung um, die Dich mittels Automatisierung und cleverer Prozesse optimal unterstützt.
gedanken-tanken

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