E-Commerce: Trends und digitale Lösungen 2023

Wie Du Dich optimal auf die Herausforderungen des neuen Jahres vorbereitest

Unternehmenswachstum als Folge einer globalen Pandemie oder Ergebnisrückgang durch Inflation und steigende Energiekosten: Welche unvorhersehbaren Einflüsse auch auf den E-Commerce einwirken – feststeht, dass der Markt ständig in Bewegung bleibt. Umso wichtiger sind und werden Lagerlogistik-Lösungen, durch die sich Prozesse im Lager digitalisieren und optimieren lassen – insbesondere für Online-Händler. Unser Vice President & General Manager Dirk Haschke erklärt, wie sich E-Commerce-Unternehmen jetzt bestmöglich auf das kommende Geschäftsjahr vorbereiten.

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Customer Experience & E-Commerce Tipps
vom 12.01.2023

Nachhaltig, regional, hochwertig, preisgünstig und am besten schon morgen – die Anforderungen im Online-Handel sind hoch und wachsen von Jahr zu Jahr. Um Kundinnen und Kunden einen optimalen Service, beste Qualität sowie maximale Transparenz entlang der gesamten Customer Journey zu gewährleisten, sind E-Commerce-Unternehmen vor allem auf eines angewiesen: Automatisierung. Denn nur durch einen vollständig digitalisierten Logistikprozess, vom Wareneingang über den Bestellvorgang bis hin zur Auslieferung, können sie den hohen Kundenanforderungen heute noch gerecht werden. Umso wichtiger wird für sie daher der Einsatz eines WMS, das speziell auf die Anforderungen an die Lagerprozesse im E-Commerce zugeschnitten und einfach zu bedienen ist. So können auch kommende Herausforderungen, die entlang der gesamten Supply Chain anfallen, bewältigt werden.

Was uns bewegt & was wir bewegen

Ein vorsichtiger Blick in das Jahr 2023 lässt vermuten, dass sich viele der bekannten Entwicklungen fortsetzen werden. So wird der Fachkräftemangel auch im nächsten Jahr für viele Unternehmen noch eine große Rolle spielen. Genauso wie Störungen entlang der Supply Chain als Folge der Corona-Pandemie. Wenig digitalisierte Online-Händler trifft es dabei deutlich härter. Denn es sind mehr denn je schnelle Reaktionsmöglichkeiten entlang der gesamten Lieferkette gefragt. Genau hier liegen für die meisten Chancen vorborgen, das eigene Fulfillment zu verbessern und Lücken in der Supply Chain zu schließen. Zum Beispiel durch innovative Software-Lösungen.

4 Fragen an unseren E-Commerce-Experten Dirk Haschke

Dirk, die Energiekosten schießen genauso wie die Inflation weiter in die Höhe, auch die Lieferkosten steigen. Wie kann pixi WMS von Descartes Online-Händlern 2023 konkret helfen, Kosten einzusparen?

„Wer pixi nutzt, spart automatisch – im wahrsten Sinne des Wortes. So unterstützt pixi barcode-gestützte, papierlose Prozesse und sorgt so für mehr Produktivität, zum Beispiel im Wareneingang, beim Umlagern, Picken, Packen und der Retourenbearbeitung. Außerdem wird der Warenbestand im Lager jederzeit automatisch mit den Verkaufskanälen synchronisiert, wodurch Überverkäufe reduziert werden können. Zudem ermittelt die Software den günstigsten Versanddienstleister, indem sie diese miteinander vergleicht und gegebenenfalls mehrere Anbieter kombiniert, um das beste Ergebnis zu erzielen. Dadurch ergeben sich direkte Kosteneinsparungen für den Versand. Hier spielt auch die ab 2023 integrierte Versandsoftware Descartes ShipRush eine wichtige Rolle.“

Dirk Haschke Descartes pixi

Durch höhere Bestellaufkommen und Kundenanforderungen steigt auch der Druck für Online-Händler: Wie kann pixi dabei helfen, die Kundenzufriedenheit zu verbessern?

„pixi unterstützt Händler dabei, die richtigen Artikel pünktlich zu versenden und senkt die Fehlerquote in der Kommissionierung gen null. Dazu wird durch den Realtime-Bestandsabgleich mit der verwendeten Verkaufsplattform das Risiko von Überverkäufen reduziert. So verhindern wir Stornierungen und die damit einhergehende Unzufriedenheit bei den Kundinnen und Kunden.“

Stichwort Transparenz: Sind in pixi für Nutzerinnen und Nutzer sowie für die Endkundinnen und Endkunden Echtzeit-Tracking-Möglichkeiten gegeben?

„Auf jeden Fall. pixi verfügt über zahlreiche Schnittstellen zu gängigen Shopsystemen wie Shopify oder Magento und ermöglicht hierüber einen automatischen Austausch von Bestelldaten. Dabei werden die Bestände im Shop stets in Echtzeit aktualisiert. Dazu trackt die Software sämtliche Lagerbewegungen und stellt den Bestellstatus sowie die Sendungsnummer bei Bedarf auch dem Endkunden per automatisch verschickter E-Mail-Benachrichtigung zur Verfügung. Unseren Kundinnen und Kunden sind hier fast keine Grenzen gesetzt.“

Wird pixi im Jahr 2023 über neue Features verfügen, die für noch mehr Automatisierung und effiziente Logistikprozesse sorgen?

„Natürlich, wir entwickeln pixi immer weiter. Hier nur ein paar Highlights: 2023 launchen wir ein Update, das noch effizientere interne Umlager- und Nachfüllprozesse für unsere Kundinnen und Kunden ermöglicht, sodass Pickflächen niemals leerlaufen. Darüber hinaus verbessern wir die Reporting- und Analytics-Funktionen mit Fokus auf die Logistik-Kennzahlen und wir ermöglichen die Anbindung unserer bewährten Descartes-Lösung ShipRush an pixi WMS. So machen wir es unseren Kundinnen und Kunden noch leichter, jederzeit den richtigen Versanddienstleister zu finden, sorgen für Adressvalidierung und vereinfachen internationale Sendungen.“

Effiziente Ressourcen-Nutzung

In der Logistik geht es immer darum, die vorhandenen Ressourcen so effektiv wie möglich einzusetzen. Was zunächst logisch und einfach klingt, gestaltet sich in der Praxis oft schwierig, zum Beispiel dann, wenn zu Peakzeiten akuter Personalmangel herrscht. Durch IT-Schnittstellen zu z. B. Shop- und PIM-Software, kann ein WMS auch bei der Erstellung und kurzfristigen Optimierung von Personaleinsatzplänen unterstützen – je nach Bestellaufkommen. Diesbezüglich bietet pixi WMS von Descartes aber noch einen weiteren Vorteil, wie Haschke erläutert: „pixi ist auch zu Stoßzeiten performantes System, das einfach erlern- und bedienbar ist und somit ohne aufwendige Schulung auch von neuen Mitarbeitenden effektiv verwendet werden kann – unter anderem bequem über mobile Smartphone-Apps im Lager.“ Die digitale Lösung sorgt für viel Automatisierung in der Auftragsabwicklung und somit auch für Entlastung bei den Lagermitarbeitenden. Dadurch steigt auch die Mitarbeiterzufriedenheit parallel zur höheren Effizienz und Produktivität.

Effiziente Ressourcennutzung

In Echtzeit gegen die Inflation

Es ist davon auszugehen, dass die Inflation auch 2023 eine tragende Rolle spielen wird. Online-Händlern mit vollem Lager fällt der Wertverlust im nächsten Jahr womöglich auf die Füße. Der Drahtseilakt ist es daher, immer die passende Warenmenge auf Lager zu haben, um nicht zu viel Kapital zu binden. Dazu braucht es eine präzise Prognose, bestehend aus eigenen Vergleichswerten und einem umfassenden Blick auf die Trends der Branche. Auch hier bieten modular aufgebaute WMS-Lösungen Unterstützung. Durch vollautomatisierte Prozesse und präzise Datenauswertungen lassen sich valide Vergleichsanalysen aufstellen. Zusätzlich sorgen der Echtzeit-Warenbestand und die -Anbindung an den Webshop für mehr Sicherheit im Bestandsmanagement. Das Plus für den Endverbraucher: Wenn ein Produkt nicht verfügbar ist, merkt er es nicht erst beim Check-out, sondern sieht es auf den ersten Blick.

Mehr Vertrauen ins Online-Shopping

Noch bis vor wenigen Jahren war es für viele Menschen undenkbar, insbesondere große Investitionen online zu tätigen. Mitunter fehlte schlichtweg das Vertrauen in die Qualität und die schnelle, korrekte Auftragsabwicklung. Heute ist das Online-Shopping so selbstverständlich wie der wöchentliche Gang in den Supermarkt. Diese Entwicklung wird sich nicht umkehren – im Gegenteil: So prognostiziert das Institut für Handelsforschung (IFH) KÖLN bis 2026 ein Wachstum des Gesamtonlinevolumen von derzeit 100 Milliarden Euro auf 130 Milliarden Euro, allein für den deutschen Markt.

Mithilfe eines WMS werden Prozesse für Händlerinnen und Händler sowie für Kundinnen und Kunden gleichermaßen verschlankt. So können viele Online-Shops ihre Prozesse optimieren:

  1. Verfügbarkeit: Die Echtzeit-Synchronisierung des Lagerbestands garantiert diese im Webshop.
  2. Qualität: Fehler durch Überverkäufe werden verhindert.
  3. Transparenz: Entlang der gesamten Customer Journey – vom Erstkontakt über die Kaufentscheidung bis zur Auslieferung an die Haustür – sind Konsumentinnen und Konsumenten via Echtzeit-Tracking über den Bestellstatus informiert.
  4. Erreichbarkeit: Durch die Weiterentwicklung von D2C (Direct-to-Consumer) zu C2C (Connect-to-Consumer) Kanälen, bei denen der einzelne Kunde immer weiter in den Fokus rückt, können Händlerinnen und Händler jederzeit kontaktiert werden.

Transparenz und Qualität sind schon jetzt Grundvoraussetzung, um auf dem hartumkämpften E-Commerce Markt als Online-Shop bestehen zu können. Deshalb empfiehlt Dirk Haschke, spätestens jetzt mit der Digitalisierung zu beginnen und geht noch einen Schritt weiter: „Online versenden können mittlerweile die meisten. Unser Tipp, um langfristig erfolgreich E-Commerce zu betreiben, ist deshalb: Diversifikation – sowohl im Produktsortiment, Preis und Service als auch beim Sourcing und der Wahl der Carrier.“ Wichtig sei es, sich in seinen Leistungen von den anderen abzuheben, um zum Online-Händler der Wahl zu werden.

Weitergehen, statt auszuruhen! „E-Commerce-Unternehmen müssen sich also entscheiden, welchen Trend sie bedienen möchten und sollten prüfen, ob sie die Grundanforderungen bereits erfüllen“, rät unser E-Commerce-Experte. „Descartes pixi WMS unterstützt Händler bei intelligentem Lager- und Workforce Management und ermöglicht ein effektives Zusammenspiel von Mensch und Technik, sowie die maximale Flexibilität und Reaktionsfähigkeit für einen agilen und wachsenden Markt.“

Du möchtest Dich bereit machen für die Herausforderungen des neuen Jahres? Dann schreib uns einfach und wir besprechen gemeinsam mit Dir, wie wir Dein Business fit für die Zukunft machen!

Quellenangaben:

¹ Seite „Onlinehandel 2022: Wachstum gebremst“. URL: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html (Abgerufen: 9. Januar 2022, 15:22 UTC)

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